Merken An kühlen Herbsttagen, wenn der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt, zieht mich die Küche magisch an. Beim Experimentieren mit einem Korb voller Marktgemüse entstand diese samtige Suppe eher zufällig. Die Ofenhitze verwandelte die schlichten Gemüsestücke in karamellisierte Köstlichkeiten, deren Duft das ganze Haus erfüllte und mich an die Gemüsegärten meiner Kindheit erinnerte.
Letzten Winter, als meine Schwester überraschend zu Besuch kam, durchnässt vom Schneesturm draußen, habe ich schnell diese Suppe aufgewärmt. Wir saßen stundenlang am Küchentisch, löffelten die dampfende Suppe und sprachen über alte Zeiten. Das Gemüse hatte ich am Tag zuvor geröstet, als die Küche sowieso schon warm war vom Brotbacken, und der Duft der Kräuter hing noch in der Luft.
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Ingredients
- Wurzelgemüse: Die Kombination aus Karotten und Süßkartoffeln bildet das herzhafte Grundgerüst der Suppe, wobei die Süßkartoffeln beim Rösten eine wunderbare Karamellnote entwickeln.
- Rote Paprika: Sie verleiht der Suppe nicht nur ihre leuchtende Farbe, sondern auch eine leichte Süße, die besonders schön mit dem rauchigen Paprikapulver harmoniert.
- Zucchini: Gibt der Suppe eine angenehme Leichtigkeit und macht sie samtig, ohne dass Sahne nötig wäre.
- Rote Zwiebel: Beim Rösten wird sie wunderbar süß und verliert ihre Schärfe, was der Suppe eine subtile Tiefe verleiht.
- Knoblauch: Unbedingt ganze Zehen verwenden, die beim Rösten butterweich und süßlich werden, ohne den scharfen Beigeschmack zu behalten.
- Gemüsebrühe: Wähle eine hochwertige Variante oder mache sie selbst aus Gemüseresten, da sie die Grundlage für den Geschmack bildet.
- Kräuter und Gewürze: Thymian und Rosmarin entfalten beim Rösten ihr volles Aroma und geben der Suppe eine wärmende, erdige Note.
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Instructions
- Ofen vorheizen und Gemüse vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 220°C vor und schneide währenddessen das Gemüse in etwa gleichgroße Stücke, damit alles gleichmäßig gart. Die Knoblauchzehen kannst du ganz lassen, sie werden butterweich im Ofen.
- Gemüse würzen und rösten:
- Verteile alles auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech, beträufle großzügig mit Olivenöl und würze mit den Kräutern und Gewürzen. Beim Rösten wirst du bemerken, wie sich der Duft langsam verändert – von frisch zu süßlich-karamellisiert.
- Die Magie des Röstens:
- Nach etwa 15 Minuten das Gemüse einmal wenden, damit alle Seiten diese wunderschöne goldbraune Farbe bekommen. Die Ränder dürfen ruhig etwas dunkler werden, das gibt Geschmackstiefe.
- Brühe hinzufügen und köcheln:
- Das duftende Röstgemüse in einen großen Topf geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Lass alles für etwa 10 Minuten sanft köcheln, so verbinden sich die Aromen perfekt.
- Pürieren bis zur Samtigkeit:
- Mit einem Stabmixer alles zu einer seidigen Konsistenz verarbeiten. Falls du keinen Stabmixer hast, gib die Suppe vorsichtig portionsweise in einen Standmixer, aber lass dabei immer ein Dampfventil offen.
- Abschmecken und servieren:
- Jetzt ist der Moment, nochmal nach Salz und Pfeffer zu schmecken. Richte die Suppe in vorgewärmten Schalen an und garniere sie mit frischer Petersilie, einem Spritzer Olivenöl oder gerösteten Kernen für extra Textur.
Merken An einem besonders hektischen Familientreffen letztes Jahr wurde diese Suppe zum unerwarteten Helden des Abends. Mein Neffe, bekannt für seine Abneigung gegen alles Grüne, fragte tatsächlich nach einem Nachschlag. Seine Mutter warf mir einen ungläubigen Blick zu, während er genüsslich löffelte. In diesem Moment wurde mir klar, dass diese einfache Suppe mehr als nur Nahrung war – sie brachte Menschen zusammen und überwand sogar die stärksten Gemüsevorurteile.
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Saisonale Anpassungen
Im Laufe der Jahreszeiten habe ich diese Suppe immer wieder anders interpretiert. Im Herbst kommen Kürbis und Pastinaken hinzu, im Frühjahr experimentiere ich mit jungem Spargel und Erbsen, während im Sommer Tomaten und Auberginen die Hauptrolle spielen. Die Grundtechnik bleibt dieselbe, aber die Persönlichkeit der Suppe wandelt sich mit dem, was der Garten oder Markt gerade zu bieten hat.
Aufbewahrung und Vorkochen
Nach zahlreichen Experimenten kann ich bestätigen, dass diese Suppe mit der Zeit sogar besser wird. Am zweiten Tag haben sich die Aromen vollständig entfaltet, und die Konsistenz wird noch samtiger. Sie hält sich problemlos bis zu vier Tage im Kühlschrank und lässt sich auch hervorragend einfrieren. Für stressige Wochentage portioniere ich sie gerne in einzelne Behälter, die ich dann nur noch aufwärmen muss.
Serviervorschläge
Die Vielseitigkeit dieser Suppe zeigt sich auch in der Art, wie man sie servieren kann. An kalten Winterabenden reiche ich sie als Hauptgericht mit knusprigem Sauerteigbrot, während sie im Sommer als erfrischende Vorspeise in kleineren Portionen, manchmal sogar leicht gekühlt, auf den Tisch kommt.
- Für eine vollwertige Mahlzeit streue frisch geröstete Kichererbsen darüber, die einen wunderbaren Proteinschub und Knusprigkeit bieten.
- Ein Klecks Joghurt oder Kokosmilch in der Mitte der Suppe sorgt für eine cremige Note und einen schönen Farbkontrast.
- Selbstgemachte Kräutercroutons verwandeln selbst die einfachste Portion in ein festliches Gericht, das Eindruck macht.
Merken Diese Suppe hat mich gelehrt, dass wahre Kochkunst nicht in komplizierten Techniken liegt, sondern im Respekt vor den Zutaten und dem Verständnis, wie man ihr volles Potenzial entfaltet. Jedes Mal, wenn ich sie zubereite, entdecke ich neue Nuancen und Kombinationen, die diese bescheidene Mahlzeit zu etwas Besonderem machen.
Rezept-Fragen & Antworten
- → Welches Gemüse kann ich austauschen?
Sie können jedes saisonale Gemüse verwenden, wie Pastinaken, Kürbis oder Lauch. Achten Sie darauf, dass das Gemüse ähnliche Röstzeiten hat.
- → Wie mache ich die Suppe cremiger?
Fügen Sie vor dem Pürieren einen Schuss Kokosmilch oder Sahne hinzu für eine noch cremigere Textur.
- → Wie lange hält sich die Suppe?
Die Suppe kann im Voraus zubereitet und bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erhitzen Sie sie vor dem Servieren einfach wieder.
- → Ist diese Suppe glutenfrei?
Ja, die Grundsuppe ist natürlich glutenfrei. Wenn Sie Croutons hinzufügen, achten Sie darauf, glutenfreie Varianten zu wählen.
- → Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, diese Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Portionieren Sie sie vor dem Einfrieren für einfaches Auftauen und Erhitzen.